Mittwoch, 13. Juni 2012

GLOSSE: Niebels Teppich - Wie es wirklich war - Blog von Kiat Gorina


Da hat Sepp Aigner einen Artikel über den Entwicklungsminister Dirk und seinem Teppich veröffentlicht. Da ich ja über eine allwissende Kristallkugel verfüge, befragte ich meine Kugel.
So erfuhr ich, dass alles ganz anders war! Und auf meine Kristallkugel ist Verlass! Sie hat ja auch ein Prüfsiegel von der magischen Abteilung der Stiftung "Eso-Test" erhalten!
Meine Kristallkugel ließ mich einen Blick werfen in eine Tagung eines geheimen Ausschusses, der stets ohne Beisein von linken Abgeordneten tagt. Dort wurde vom Geheimdienst und vom Minister zu etwaigen Vorwürfen Stellung bezogen:



  1. Die Reise des Ministers war rein dienstlich. Grund: Dem BND war zu Ohren gekommen, dass in Afghanistan besondere Teppiche geknüpft werden, bei denen steganografische Symbole hineingewebt werden. Damit werden am Internet vorbei geheime Botschaften verbreitet. Dahinter steckt der Versuch von Terroristen, die Weltherrschaft zu erlangen.
  2. Niebel erklärte sich in selbstloser Weise - wie es seine Art ist - bereit, als verdeckter Ermittler in Afghanistan Kontakt mit der Teppich-Mafia aufzunehmen und für rein dienstliche Zwecke einen solchen Teppich mit geheimen Botschaften zu erwerben. Um keinen Verdacht zu erregen, tritt er als Privatmensch auf.
  3. Wie allgemein bei Geheimdiensttransaktionen üblich, kann auf Randbedingungen wie Herstellbedingungen eines solches Teppich keine Rücksicht genommen werden. Etwaige Vorwürfe in diese Richtung sind völlig abstrus.
  4. Da es sich bei dem erworbenen Teppich um ein Beweisstück handelt, musste dieser Teppich unter allergrößter Geheimhaltung mit einer BND-Maschine nach Berlin geflogen werden. Damit wurde verhindert, dass dieser Beweis eventuell von Beobachtern dieser Mafia ausgetauscht wird.
  5. Um die Teppich-Mafia in Sicherheit zu wiegen, wurde dieser Teppich am Zoll vorbei geschleust und in die Privatwohnung des Ministers gebracht. Andernfalls wäre das gesamte Projekt gefährdet gewesen.
  6. Als unbequeme Schreiberlinge der Linkspresse erfuhren, dass dieser Teppich nicht verzollt wurde, konnte natürlich nicht der Minister selbst die Zollgebühren bezahlen. Er trat ja als reicher Teppichkäufer auf und wurde von der Teppich-Mafia beobachtet. Also musste er sich den Gepflogenheiten des Herkunftlandes anpassen und seine "Diener" zum Zoll schicken.
  7. Vor dem Bundestag konnte der Minister natürlich nicht die wahren Hintergründe offenbaren. Er nahm selbstlos in Kauf, als "Schnäppchenjäger" verdächtigt zu werden. 
  8. Zum Vorwurf, der Minister sei ein Schnäppchenjäger: Der Minister setzte sich bereits in der Vergangenheit selbstlos für ähnliche geheime Aktionen ein, um Schaden von Deutschland abzuwehren.
  9. Zum Vorwurf: "Arroganz der Macht": Dieser Vorwurf ist völlig abwegig. Im Gegenteil: Der Minister hat sich aufgeopfert, um dieses Beweisstück für Machenschaften von Terroristen für den BND zu erwerben.
  10. Die Linkspresse mag den Minister als "Schnäppchenjäger" beschimpfen - in Wahrheit gelang es dem BND, lange Zeit unter Beobachtung stehende Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu überführen. 

Der Minister hat sich in selbstloser und altruistischer Weise für die Sicherheit Deutschlands eingesetzt und es wird deshalb vorgeschlagen, ihn mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen! Allein um den nicht zu beweisenden Vorwürfen der linkslastigen Presse den Nährboden zu entziehen.
Alle anwesenden Abgeordnete standen auf und klatschten Beifall!
Dann verlöschte meine Kristallkugel. Ich war verwirrt. Wem soll ich glauben?

Veröffentlicht am 13.06.2012 von flashbertz

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Kommentare:

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