Sonntag, 26. August 2012

Wie Behörden mit Opfern des Nationalsozialismus umgehen - Blog von Kiat Gorina


Da hing in München ein Schild "Wir arbeiten am Gasnetz" - ausgehängt von den Stadtwerken. Und das ausgerechnet auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus. Wie konnte das passieren? 

Sind die zuständigen Behörden derart unsensibel für die Geschichte dieser Republik geworden? Offensichtlich ja!
Quelle: Süddeutsche.de Empörung über Gas-Schild an Holocaust-Gedenkstätte 

Aber nicht nur in München wird unsensibel mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus umgegangen. Schauen wir nach Dortmund. Dortmund ist oder war eine Stadt mit großer sozialdemokratischer Tradition! Und was passiert? 

Da sollte den NS-Opfern gedacht werden. Angemeldet war diese Veranstaltung bereits am 15. August. Und was passiert? Die Stadt Dortmund untersagt dese Veranstaltung! 

"Aufgrund der Kurzfristigkeit sowie zahlreichen offenen Punkten wie insbes. die erforderliche Entfluchtung wird seitens der Stadt Dortmund, Betrieb PHOENIX See, die Durchführung der geplanten Kulturveranstaltung auf der Kulturinsel nicht gestattet."

Das ist vielleicht eine Begründung! Von wegen "kurzfristig"! 
Quelle: ruhrbarone Dortmund: Stadt verbietet Gedenkveranstaltung zu NS-Opfern 

Solche Entscheidungen von Stadtverwaltungen geben mir sehr zu denken! Mehr erfahrt ihr in der Pressemitteilung:
Quelle: indymedia.org Stadt Dortmund verbietet auch GedenkVA 

Wie schrieb schon Heinrich Heine in seinen Nachtgedanken: "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht." 

Und um dem die Krone aufzusetzen, liegt eine Stellungnahme der Stadt vor, da wird die Antifa-Veranstaltung ablehnt, um die Nazis nicht zu provozieren! Unglaublich, aber wahr!
Quelle: ruhrbarone “Antifa-Camp könnte Nazis provozieren” 


Veröffentlicht am 11.07.2012 von Antifa Camp

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